Freitag, 10. Mai 2013

Mittwoch, 1. Mai 2013

Der Kahn muss in die Werft - Tag 7

Exakt eine Woche nachdem ich mit dem funktionstüchtigen Möff in die Werkstatt fuhr um es zu zerlegen, gurkte ich mit der (übrigens unvollständigen) Schraubenliste aus dem Schwalbennest zum örtlichen Hornbach um Eselstahl (TM) Schrauben und Muddis zu kaufen. Bei Hornbach geht das nach eigener Zusammenstellung und Gewicht und war sogar preislich recht human. Anschließend half mir ein guter Kumpel (selbst S 50 und Käferpilot) beim Zusammenbau. Innerhalb von 7 Stunden war aus einem Haufen Teile wieder eine fahrbereite Schwalbe geworden. Einzig bei der Elektrik haben wir uns irgendeinen Bock geschossen, die Bakterie liefert keinen Saft. Untersuchung diesbezüglich folgt demnächst. Am darauffolgenden Tag bin ich mit dem Hobel die 100km bis nach Hause gefahren - ohne Beanstandungen. Das ist das erste mal das ich ein Mopped mit einem komplett neuen Lenkkopflagersatz fahre, ich erkenne mein eigenes Möff nicht wieder! Jetzt merkt man erst mal wie bockig es sich vorher fuhr und dass es in den Kurven nicht wirklich auf Kurs blieb. Fotos habe ich in der Eile noch keine gemacht, reiche ich nach.

Der Kahn muss in die Werft - Tag 6

Samstag Nachmittag war die Lackiersession beendet, Sonntag spät Abends wurden die Teile aus der Lackierkabine in die Werkstatt verfrachtet. Montags wurden Restlackarbeiten erledigt, wie z.B. die mit der Pistole verpassten Stellen an den Rahmen nachbessern oder Federbeinhülsen und Spiegelfassung von innen auslackieren. Ausserdem habe ich die Lenkkopflagerschalen in die Steuerrohre der beiden Rahmen eingesetzt und Rahmen und Schwingenträger mit Hohlraumversiegelung geflutet. Beim Einsetzen der Lagerschalen in den Uschi-Rahmen kam mir fast ein Kehrblech voll Rostplacken und Dreck aus den Rohren gepurzelt. Der Rahmen war laut Vorbesitzer angeblich schon konserviert worden - fragt sich nur womit. Eigenurin? Geduld und Spucke? Gut dass ich mir vorerst gespart habe diesen Rahmen an Ständeraufnahme und Batteriefach zu reparieren, der ist wohl auch schon angezählt.

Montag, 29. April 2013

Der Kahn muss in die Werft - Tag 5

In einer Gewaltaktion von 8 - 16 Uhr die Karosseriebleche von aussen, sowie beide Rahmen und ein wenig Kleinkram kieselgrau lackiert. Das Kleinteile Reck bekam eine Ladung schwarz. Beides ist wieder Brantho.

Sonntag, 28. April 2013

Der Kahn muss in die Werft - Tag 4

Alles in die Alles in die Lackierkabine verfrachtet. Karosseriebleche von innen mit Brantho Korrrux 3 in 1 lackiert und restliche Teile aufgehaengt.

Der Kahn muss in die Werft - Tag 3

Der naechste Tag an der Sandstrahlkabine erledigte den Rest der Kleinteile. Strahlmedium war recht grobes Korund (0,5mm Siebung) bei 6 bar Druck. Das ist ziemlich schweres Geschoss, eine grosse Blechflaeche  wie z. B. Ein Autodach waeren danach vermutlichch krumm und knackfroschig. So war xie alte Farbe aber im 0,nix runter und auch der Rost gab recht schnell porentief den Loeffel ab.
Nachdem das erledigt war zerlegte ich nach der Anleitung im Schwalbennest einen Satz Federbeine fuer Elli und versah sie mit neuen Dichtungen und einer neuen Fuellung.
Hier noch ein nachgereichtes Bild vom geschweissten Sitzbankboden:

Mittwoch, 24. April 2013

Der Kahn muss in die Werft - Tag 2

Den ganzen Tag an der Strahlkabine verbracht. Das geht mit der Zeit ganz schön in die Knochen! Uschis Verkleidungsteile und Rahmen, sowie ein paar Kleinteile sind gestrahlt. Der Elli-Ersatzrahmen und restliche Teile folgen nachher. Anschließend habe ich mich der Durchrostung unter dem Rücklicht gewidmet:

Die Löcher fürs Nummernschild sind hier schon verschweißt, die waren zu weit oben gebohrt. Das Blech war hier auch abseits des Lochs schon sehr dünn, sodass ich den Bereich herausgeschnitten und ein grob zurechtgedengeltes 1mm Blech eingeschweißt habe. Das ist zwar eine Metzgerschweißung der Extraklasse aber dies ist
a) nur die Alltagsmöhre,
b) wird der Bereich komplett durch das Rücklicht verdeckt und

c) hat die komplette Verkleidung eh überall irgendwelche Stellen, sodass es sich eh nie lohnen würde sie wieder richtig schön zu machen.


Auf der Innenseite der Haube habe ich noch anstelle der abgebrochenen Blechfahnen umgebogene Unterlegscheiben für die Kabelbefestigung angebracht.


Ausserdem habe ich noch den Sitzbankboden repariert. Das Sitzbankpolster war sehr lange sehr nass, sodass die Oberseite völlig verrostet war. Ausserdem war das Blechteil an diversen Stellen gerissen. Ich habe das einfach mal wieder verschweißt - es ist wie gesagt nur die Möhre und ein Sitzbankboden ist schnell getauscht falls mir mal ein guter über den Weg läuft.