Donnerstag, 18. April 2013

Warum Dosenlack einfach kacke ist

Vor ziemlich genau 2 Jahren habe ich mir meine Alltagsmöhre Uschi zugelegt. Diese wurde bevor ich sie erwarb von meinem Vorbesitzer mit einer Dosenlackierung versehen. Seitdem hat sie 2 Jahre fast täglich Asphalt gesehen, auch im Winter und bei Schnee. Beim kauf sah sie so aus:

In der Zwischenzeit ist so einiges Passiert, der Zustand hat sich technisch immer weiter verbessert und optisch immer weiter verschlechtert. Aktueller Stand: 1 Unfall und 2 Stürze bei Schneeglätte haben ihre Spuren im Blech hinterlassen, die Sitzbank hängt in Fetzen und Rost überall.

Hier habe ich beim tanken mal ein wenig gekleckert. Normaler 1K Dosenlack sieht danach so aus:

Rundherum ist im Spritzwasserbereich flächig der Rost durch den Lack gekommen. Die noch original lackierten Schwingen haben in der gleichen Zeit nicht nennenswert mehr Gammel angesetzt:

Selbst an unbeanspruchten Stellen (das hier ist oben auf der Lampenmaske) kommt, ohne dass vorher eine Macke zu sehen gewesen wäre, der Rost durch:
Die Moral von der Geschicht: Eine Dosenlackierung ist den Namen "Lackierung" nicht wert. Kauft euch sowas nicht mit der Erwartung, dass die auch nur ansatzweise schön ist oder bleibt.
Das war bei mir nicht der Fall, ich habe gezielt nach einer nicht hübschen Schwalbe für den Alltag gesucht. Über die Geschwindigkeit und das Ausmaß des Rostens war ich aber trotzdem erstaunt.


1 Kommentar:

AerosolWerk hat gesagt…

Welcher dosenlack wurde denn da verwendet ? Also ich hatte mit Firmen wie Montana oder Belton keine Probleme. Selbst mit Bremsenreiniger ging das Zeug nicht mehr ab